Die Bronçekrankheit.

Bronzed skin. Morbus Addisonii.

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Monneret. Étude sur une altération complexe de la rate. Union Méd. Nr. 98.

Die Frage von dem Zusammenhange zwischen Bronçirung der Haut und Erkrankung der Nebennieren ist in diesem Jahre nicht wesentlich vorgerückt. Wärend jede Art der so häufigen Pigmentirungen der Haut, namentlich der entblössten Körperteile der Abhängern Addison`s Gelegenheit zu bestätigenden Beobachtungen darbot, sind ganz positive Gegenbeobachtungen vorhanden, welche Ref. durch Beispiele aus seiner eigenen Erfahrung leicht vermehren könnte, wo viel umfangreichere und der Originalbeschreibung Addison`s weit mehr entsprechende Fälle von Hautverfärbung ohne Erkrankung der Nebennieren bestanden. Und auch die Erfahrung wiederholt sich, dass, während die Anhänger behaupten, nur eine lange und vollständige Degeneration beider Nebennieren genüge zur Erzeugung der Pigmentbildung, Fälle mitgetheilt werden, wo nur die eine verändert war und doch das Hautpigment nicht fehlte. Hr. Ad. Dumas glaubt daher, dass nur in Fällen wo neben der Verfärbung der Haut zugleich andere Symptome (Schwäche der Muskeln und des Herzens, Dyspepsie, Abmagerung u. s. w.) bestehen, der Schluss auf Nebennieren-Erkrankung gerechtfertigt sei. Allein er vergisst, dass auch Fälle von Erkrankung der Nebennieren ohne diese Erscheinungen vorkommen.

Hr. Schmidt (Rotterdam), der selbst 5 Fälle (darunter 4 mit anatomischer Untersuchung) mitteilte und diesen Widerstreit der Erfahrungen erlebte, sucht daher eine andere Lösung. Er findet zunächst eine grosse Aehnlichkeit der Addison`schen Krankheit mit der Malaria-Kachexie. Sie unterscheidet sich durch folgendes: 1) es sind keine Wechselfieberanfälle vorhergegangen, 2) es fehlen hydropische Exsudationen, 3) Leber und Milz sind gesund, 4) die Hautfärbung ist „eigenthümlich“, „welche Eigenthümlichkeit jedoch vielleicht nur scheinbar ist und einfach auf der grösseren Intensität der Farbennuançen beruht“. Sodann kommt er auf den Gedanken, dass „auch in den Fällen von exquisiter Addison`scher Krankheit die pri-

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